Das zweite Quartal 2026 war an den globalen Finanzmärkten von einer deutlichen Erholung, nachlassenden Inflationssorgen und dem anhaltenden Boom rund um Künstliche Intelligenz geprägt. Nach den geopolitischen Belastungen zu Jahresbeginn kehrte ab April wieder Optimismus an die Börsen zurück, was sich in kräftigen Kursgewinnen über nahezu alle Regionen hinweg widerspiegelte.
An den Aktienmärkten entwickelte sich eine breit angelegte Rally, die insbesondere von einer starken US-Berichtssaison für das erste Quartal getragen wurde. Die Mehrheit der Unternehmen im S&P 500 übertraf die Erwartungen der Analysten. Die US-Börsen verzeichneten insgesamt deutliche Zugewinne, wobei der technologielastige Nasdaq von der ungebrochenen Dynamik rund um KI-Unternehmen besonders profitierte. Auch kontinentaleuropäische Aktien legten vor dem Hintergrund robuster Konjunkturdaten zu. Der deutsche Leitindex DAX zeigte im Quartalsverlauf jedoch eine erhöhte Volatilität mit teils ausgeprägten Kursschwankungen auf Einzeltitelebene. Britische Aktien blieben aufgrund rückläufiger Rohstoffpreise etwas hinter der Entwicklung zurück. Besonders positiv präsentierten sich die Schwellenländer, deren Aktienmärkte im bisherigen Jahresverlauf mit einer oft wenig beachteten Outperformance überzeugten.
Auch an den Rentenmärkten verbesserte sich das Umfeld. Sinkende Inflationserwartungen und die Aussicht auf eine mittelfristig weniger restriktive Geldpolitik stützten die Anleihemärkte. Die Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen gingen weiter zurück, während insbesondere Euro- und US-Hochzinsanleihen sowie Anleihen aus den Schwellenländern eine solide Quartalsperformance erzielten. Auf Zentralbankseite setzte die Bank of Japan ihren geldpolitischen Normalisierungskurs fort und hob den Leitzins wie erwartet an, wodurch die Renditen japanischer Staatsanleihen weiter stiegen.
Zur Beruhigung der Märkte trug zudem die spürbare Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten bei. Signale für eine Wiederöffnung strategisch wichtiger Handelsrouten, insbesondere der Straße von Hormus, stärkten das Vertrauen der Marktteilnehmer. In der Folge gaben die Ölpreise zum Quartalsende deutlich nach, wodurch sich der globale Inflationsdruck weiter verringerte und den Notenbanken zusätzlicher geldpolitischer Handlungsspielraum eröffnet wurde.
Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte rücken die fundamentalen Wirtschaftsdaten wieder stärker in den Fokus. Anleger werden zunehmend darauf achten, ob die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz bereits zu messbaren Produktivitätsgewinnen und verbesserten Unternehmensmargen führen. Gleichzeitig dürften die anstehenden US-Zwischenwahlen im November sowie mögliche neue Handels- und Zollmaßnahmen im weiteren Jahresverlauf für erhöhte Volatilität sorgen.
In diesem insgesamt freundlichen Marktumfeld konnte sich auch unser Wandelanleihenfonds LiLuxConvert gut behaupten und im zweiten Quartal eine positive Performance von 2,54 % erzielen.
Wertentwicklung
Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.

| Quelle: Bloomberg | LiLux Convert |
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Im Quartal 2,54% |
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Im Quartal 3,95% |
| Hauptaktivitäten |
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Käufe |
Einstandskurs |
aktueller Kurs |
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| 1,000 | Mio. | USD | 0% | Giga-ByteTechno 310% CV | 26.05.2031 | 100,250 | 105,840 |
| 1,500 | Mio. | USD | 0% | PhisonElectronics31 0% CV | 26.05.2031 | 100,500 | 101,326 |
| 700,0 | Mio. | JPY | 0% | Advantest31 OhneZins CV | 28.03.2031 | 102,500 | 128,139 |
Verkäufe |
Einstandskurs |
Verkaufskurs |
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| 3,000 | Mio. | USD | 0% | QuantaComputer29 0% CV | 16.09.2029 | 100,250 | 121,243 |
