Quartalsbericht LiLux Convert


ISIN: LU0069514817

Stand 2. Quartal 2024

Neben einigen politisch und geopolitischen Risiken standen im zweiten Quartal weiterhin die Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen im Vordergrund. Mit Blick auf die die veröffentlichten Wirtschafts- und Inflationsdaten schwand diese Hoffnung der Anleger allmählich. Die US-Wirtschaft erweist sich weiterhin als robust. Hohe Inflationsdaten und ein nach wie vor robuster Arbeitsmarkt sorgten im April dafür, dass sich Anleger von ihren Zinssenkungsfantasien langsam verabschiedeten. Auch verblieb der US-Konsum auf einem stabilen Niveau. Konsolidierende Aktienmärkte und steigenden Renditen an den Anleihemärkten waren die Folge zum Start des Quartals. Im Verlauf des Quartals ließ der Inflationsdruck aber nach. Auch wird in den Wirtschaftsdaten langsam die Bremswirkung der hohen Zinsen sichtbar. So merkte die US-Notenbank Fed an, dass es weiter Fortschritte in Richtung des von ihr avisierten Inflationsziel gebe. Die Fed ließ die Leitzinsen im zweiten Quartal unverändert und es wird nur noch von einer Zinssenkung in den USA in diesem Jahr ausgegangen. Dem gegenüber standen zu Beginn des Quartals fallende Inflationszahlen und eine deutliche schwächere wirtschaftliche Gesamtsituation in der Eurozone, in der sich vor allem die Wirtschaft Deutschlands weiterhin als Sorgenkind darstellt. Zwar zog die Inflation im Mai noch einmal leicht an, dennoch senkte die EZB wie erwartet im Juni den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,25 %, äußerte sich bezüglich weiterer Zinssenkungen aber vorsichtig. Mit Start der Quartalsberichtssaison Ende April begannen die Vorzeichen der Aktienmärkte sich zu drehen. Solide Unternehmensgewinne, nicht nur bei den großen Technologieunternehmen, und Ausblicke, die die Erwartungen der Analysten oftmals übertrafen, ließ die Aktienmärkte steigen. Nvidia konnte abermals außergewöhnliche Quartalszahlen vermelden. Unterstützt wurden die guten Ergebnisse von sich verbessernden US-Inflationszahlen und einem schwächerer US-Arbeitsmarktbericht. Risiko wurde gesucht und die Renditen von Staatsanleihen zogen an. Geopolitisch spitzte sich die Situation im April deutlich zu. Nach einem Angriff des Irans auf Israel mit hunderten Drohnen und Raketen, als Vergeltung für einen mutmaßlichen Angriff Israels auf das iranische Konsulat in Damaskus, wurde eine Eskalation des Konflikts befürchtet. Ein, als Reaktion erfolgter israelischer Raketenangriff blieb in der Folge aber durch den Iran unbeantwortet. Politisch rüttelten die Europawahlen die europäischen Börsen etwas durch. Rechte Parteien schnitten bei der Wahl stark ab und konnten vor allem in Deutschland und Frankreich teils deutlich zulegen. Als Reaktion entschloss sich der französische Präsident Emmanuel Macron das Parlament aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen. Dies sorgte an den Börsen für Unruhe und so verlor der französische CAC 40 im Juni rund 6,4 %.

Der LiLux Convert verzeichnete im zweiten Quartal einen Wertzuwachs von 1,70 %. Mit dem Verkauf der Prysmian-Wandelanleihe konnte ein Kursgewinn von rund 42 % realisiert werden.

Wertentwicklung

Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.

Quelle: Reuters LiLux Convert
28.03.2024 Kurs 249,18
28.06.2024 Kurs 253,41

Im Quartal

1,70%

Im Quartal

1,37%

Hauptaktivitäten  

Käufe

Einstandskurs
aktueller Kurs
4 Mio. EUR 4,875% Commerzbank 34 Var. 16.10.34 99,877 99,739
100 Mio. JPY 0% Rohm Comp. Ltd. 31 CV 24.04.31 102,50 100,292
1,5 Mrd. JPY 0% Resonac Hldgs. 28 CV 29.12.28 102,50 103,76
20 Mio. NOK 5,51% Sparebanken Vest 35 Var. 15.02.35 100,00 101,45

Verkäufe

Einstandskurs
Verkaufskurs
250 Mio. YEN 0% TAIYO YUDEN 30 CV 18.10.30 105,00 112,51
3 Mio. EUR 0% Prysmian 26 CV 02.02.26 102,50 145,45