Das zweite Quartal 2026 war geprägt von geopolitischen Risiken. Im Mittelpunkt standen die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran sowie die zeitweise Schließung der Straße von Hormus. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg der Ölpreise und ließ die Inflationserwartungen merklich ansteigen. Somit wurde die Energiepreisentwicklung zum dominierenden makroökonomischen Risikofaktor des Quartals. Erst gegen Ende des Quartals entspannte sich die Lage schrittweise. Der Internationale Währungsfonds geht zwar von einer Normalisierung der Energiepreise aus, erwartet jedoch, dass sich die Auswirkungen auf Inflation und Handel noch über mehrere Quartale erstrecken.
Dies stellt die Zentralbanken weltweit vor große Herausforderungen: Inflationsbekämpfung und Konjunkturstützung parallel. Im Euroraum dürfte sich das Wirtschaftswachstum aufgrund der hohen Energieimportabhängigkeit spürbar abschwächen.
Die steigende Inflationserwartung beeinflusste die Rentenmärkte maßgeblich. Die Renditen langfristiger Staatsanleihen zogen spürbar an. Zu Beginn des Quartals hielten sowohl die Federal Reserve als auch die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen zunächst unverändert.
Im weiteren Quartalsverlauf änderte sich dies aber zumindest im Euroraum. Inflationsraten oberhalb des Zielwertes sowie die Sorge vor Zweitrundeneffekten durch dauerhaft höhere Energiepreise veranlassten die EZB im Juni dazu ihre Leitzinsen erstmals seit 2023 um 25 Basispunkte auf 2,25 % anzuheben. In den USA blieb die Federal Reserve dagegen deutlich zurückhaltender. Zwar stiegen auch dort die Inflationserwartungen an, die Notenbank bewertete den Energiepreisschock jedoch zunächst als vorübergehend.
Der US-Dollar bewegte sich im Quartal ohne klaren Trend. Einerseits profitierte er phasenweise von seiner Rolle als sicherer Hafen während der geopolitischen Eskalation, andererseits begrenzten Erwartungen einer mittelfristig weniger restriktiven US-Geldpolitik seine Aufwertung. Insgesamt blieb der Wechselkurs stark von den Zinserwartungen und der Entwicklung im Nahen Osten abhängig.
Die norwegische Krone entwickelte sich zunächst sehr robust. Als bedeutender Energieexporteur profitierte die Währung unmittelbar von den gestiegenen Öl- und Gaspreisen. Die höheren Exporterlöse stützten die Währung gegenüber dem Euro, wenngleich die ausgeprägte Unsicherheit an den Rohstoffmärkten zeitweise zu erhöhten Schwankungen führte und die norwegische Krone das Quartal schwächer gegenüber dem Euro abschloss.
In diesem herausfordernden Umfeld gelang es dem LiLux Rent um 1,55% zuzulegen.
Wertentwicklung
Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.

| Quelle: Bloomberg | LiLux Rent |
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Im Quartal 1,55% |
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Im Quartal 2,39% |
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